Wir bieten Recherche auch als Dienstleistung an. Auf Auftragsbasis recherchieren wir nach journalistischen und/oder sozialwissenschaftlichen Standards zu einem gewünschten Thema. Dank den von WAV recherchierten Daten und Factsheets bauen unsere Auftraggeber:innen auf Fakten statt auf Behauptungen. Das Angebot richtet sich insbesondere an NGO und weitere gemeinnützige Akteur:innen und umfasst u.a. folgende Recherchemethoden:

Datenbanken

Klimaverträglicheres Wirtschaften wird heute oft mit Energy-Transition-Minerals (ETM) gleichgesetzt. Doch ETM-Minen befinden sich häufig auf dem Land indigener Gemeinschaften. Für die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) recherchierte WAV arktische ETM-Minenprojekte mit finanziellem Link in die Schweiz. Hierzu kombinierten wir Datenbanken von Minenprojekten mit Daten zu Finanzflüssen und internationalen Mediendatenbanken.

Firmenrecherche

Verstösst ein Konzern mit Sitz in der Schweiz andernorts gegen Menschenrechte oder Umweltstandards? Diese Frage ist oft nicht einfach zu beantworten, stecken diese Zusammenhänge doch häufig in der Lieferkette oder werden über Tochterfirmen verschleiert. Für die Koalition für Konzernverantwortung (KKV) analysierte WAV die Geschäftsmodelle und Lieferketten von Schweizer Multis.

Qualitative (Feld-)Studie

Qualitativ-empirische Sozialforschung meets Journalismus. Im Auftrag der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ) recherchierte WAV mehrere Monate zum Thema Menschenhandel und Arbeitsausbeutung in Nagelstudios. Dafür führten wir Interviews mit unterschiedlichen Akteur:innen, besuchten Nagelstudios und analysierten die internationale Medienberichterstattung.

    Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung am Beispiel von Nagelstudios
    Im Auftrag der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ) recherchierte WAV einen Report mit dem Titel «Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung am Beispiel von Nagelstudios».
    13.11.2023
    chevron_right Mehr Infos zur Recherche
    FOTRES: Simple Mathematik mit komplizierten Folgen
    Seit 20 Jahren hilft FOTRES der Schweizer Justiz die Rückfallgefahr von Straftätern zu berechnen. Für AlgorithmWatch CH haben Nada Sayed-Ahmed Atieg und Balz Oertli in die «Blackbox» des FOTRES-Algorithmus geschaut. Das Resultat: Auch einfache Mathematik kann weitreichende Folgen haben.
    8.8.2023
    chevron_right Mehr Infos zur Recherche